In 3 Wochen zur ersten Automatisierung – so läuft ein Projekt bei mir ab
Viele stellen sich ein KI-Projekt als monatelanges IT-Vorhaben mit ungewissem Ausgang vor. Bei mir ist das anders: Die erste echte Automatisierung steht in der Regel nach drei Wochen — nicht als Prototyp in der Schublade, sondern im täglichen Einsatz. Hier zeige ich dir ehrlich, wie das Woche für Woche abläuft.
01Woche 1 · Verstehen statt drauflosbauen
Der häufigste Fehler bei Automatisierung ist, sofort loszubauen. Ich mache das Gegenteil: In der ersten Woche schauen wir uns gemeinsam deine Abläufe an. Nicht alle — sondern die, die dich am meisten Zeit oder Nerven kosten.
Wir suchen einen konkreten Prozess, der sich als Erstes lohnt: wiederkehrend, klar genug in Regeln fassbar und mit spürbarem Effekt. Am Ende von Woche 1 steht ein schlanker Fahrplan: Das automatisieren wir, so sieht das Ergebnis aus, das spart es.
Konkret setze ich mich dazu mit dir und den Leuten zusammen, die den Ablauf täglich machen. Sie wissen am besten, wo es hängt und welche Ausnahmen es gibt. Aus diesem Gespräch entsteht oft schon der wichtigste Erkenntnisgewinn — manchmal lässt sich ein Prozess nämlich vereinfachen, bevor man ihn überhaupt automatisiert.
02Woche 2 · Bauen mit frühen Zwischenständen
Jetzt wird gebaut. Ich binde die nötigen Tools an — Postfach, CRM, Ablage, was eben gebraucht wird — und bringe dem Agenten deinen Ablauf bei. Du musst dabei nichts installieren und keinen Code lesen.
Wichtig ist mir: Du siehst früh Zwischenstände. Statt drei Wochen im stillen Kämmerlein zu verschwinden und am Ende etwas zu präsentieren, das vielleicht am Bedarf vorbeigeht, zeige ich dir laufend, wo wir stehen. So können wir früh nachjustieren — das ist günstiger und ehrlicher.
Diese frühen Zwischenstände sind mir auch deshalb wichtig, weil sie das Vertrauen aufbauen, das ein solches Projekt braucht. Du siehst mit eigenen Augen, wie aus „die KI könnte theoretisch“ ein konkretes „schau, das macht sie jetzt“ wird. Das nimmt die Abstraktion raus und macht greifbar, worauf wir hinarbeiten.
03Woche 3 · Testen, Übergabe, Kontrolle
In der dritten Woche testen wir mit echten Fällen. Wir schauen: Wo trifft der Agent gut, wo braucht es noch eine Leitplanke oder eine menschliche Freigabe? Genau diese Grenzfälle machen den Unterschied zwischen „nette Demo“ und „läuft verlässlich“.
Dann übergebe ich dir das Ganze — verständlich erklärt, mit einer kurzen Anleitung. Du behältst die Kontrolle: Du siehst, was der Agent tut, und kritische Schritte laufen nur mit deiner Freigabe. Kein Blackbox-Gefühl.
04Und danach?
Nach drei Wochen hast du eine Automatisierung, die echte Arbeit abnimmt — und ein Gefühl dafür, wie das funktioniert. Oft ergibt sich daraus der nächste Schritt fast von selbst: „Wenn das so gut klappt, könnten wir doch auch …“.
Es gibt keinen Zwang zu einem großen Folgeprojekt. Wir gehen Prozess für Prozess — immer erst der, der am meisten bringt. Das hält das Risiko klein und den Nutzen sichtbar.
05Häufige Fragen
Warum genau drei Wochen?
Weil ein klar umrissener erster Prozess in der Regel in diesem Rahmen produktiv wird. Es ist bewusst kein Monate-Projekt — du sollst schnell sehen, ob sich Automatisierung für dich rechnet, bevor wir größer denken.
Was brauchst du von mir?
Vor allem etwas Zeit in Woche 1, um den Ablauf zu verstehen, und Zugang zu den betroffenen Tools. Technisches Wissen brauchst du keins.
Was, wenn mein Vorhaben größer ist?
Dann teilen wir es in Etappen. Wir starten mit dem Baustein, der am meisten bringt, und bauen darauf auf — statt alles auf einmal zu riskieren.
Was kostet das?
Ich arbeite mit Festpreisen pro klar umrissenem Vorhaben, damit du vorab weißt, woran du bist. Den konkreten Rahmen klären wir im Erstgespräch.
Welcher Ablauf lohnt sich bei dir zuerst?
Lass uns 30 Minuten unverbindlich sprechen — wir schauen auf einen konkreten Prozess und ob sich Automatisierung rechnet.
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